Löcker Verlag

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Jola Zalud - Einem Arbeiter gibt man nicht die Hand

Bild: Jola Zalud - Einem Arbeiter gibt man nicht die Hand (Zur Vergrößerung anklicken)
Artikelnummer: 3-85409-247-4
Hardcover

Beschreibung

Jola Zalud

Einem Arbeiter gibt man nicht die Hand

Erinnerungen einer unfreiwilligen Kommunistin

ISBN 3-85409-247-4

€ 22,-

Das Buch erzählt die Lebensgeschichte der Tochter eines gutbürgerlichen jüdischen Hauses in Wien. Als Teenager zur Emigration nach England gezwungen, schließt sie sich dort – zum Entsetzen ihrer Familie – dem von der Kommunistischen Partei organisierten Verein "Young Austria" an. Mit ironischer Distanz wird die Situation der Emigranten aus Österreich, Deutschland und der Tschechoslowakei während des Zweiten Weltkriegs in London und anderen englischen Städten geschildert.

1945 folgt Jola Zalud ihrem Mann, einem tschechischen Kommunisten jüdischer Herkunft, nach Prag, tritt der KPC bei, wird 1949 wegen Sponageverdachts verhaftet und erlebt den berüchtigten Slansky-Prozess aus nächster Nähe. In der Schilderung der politischen Situation, die sich je nach dem Diktat aus Moskau von Tag zu Tag ändert, wechseln Tragisches und Heiteres wie Groteskes und Menschliches. Mit dem Ende der Ära Dubcek kommt auch für Jola Zalud, die mittlerweile als Simultandolmetscherin eine bedeutende Stellung erringen konnte, eine weitere Lebenswende: Mit ihrer Familie kehrt sie nach Wien zurück, nach zweimaliger Emigration schließt sich so der Kreis.


 


22.00 Euro

inkl. UST (10%)
(exkl. UST 20.00)