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Georg Tidl – Von der Gestapo gehetzt

Bild: Georg Tidl – Von der Gestapo gehetzt (Zur Vergrößerung anklicken)
Artikelnummer: 978-3-85409-526-2
Broschur

Beschreibung

Georg Tidl (Hg.)
Von der GESTAPO gehetzt
Auf der Flucht durch Norwegens Fjorde
Das Tagebuch des Kommunisten Hans Laab

Am Anfang war ein bis heute nicht geklärter Polizistenmord. In Klagenfurt am 1.August 1931 fällt der Wachebeamte Bartoicek im Kampf gegen eine kommunistische Arbeiterdemonstration durch Pistolenschüsse. Der damals 31jährige Johann Laab, von der Staatsanwaltschaft als einer der Urheber dieser Unruhen verfolgt, flieht. Nach einem Jahr in der Sowjetunion kehrt er nach Österreich zurück und setzt seine politische Arbeit in Kärnten fort. Winter 1935: Der Polizei gelingt es, mit einer Verhaftungswelle die Kommunistische Partei Kärntens zu zerschlagen. Johann Laab wird zu 14 Monaten Haft verurteilt. Nach seiner Entlassung flieht er 1937 über die Tschechoslowakei, Polen und Schweden nach Norwegen. In Stavanger trifft er auf den Steirer Raimund Huber. Ebenfalls kommunistischer Funktionär, 1935 verhaftet, gelingt ihm im selben Jahr noch die Flucht aus dem Anhaltelager Messendorf. 1937 neuerlich verhaftet, schafft er es vor dem Einmarsch der Hitler-Armee noch zu entkommen. Laab und Huber gehen in Stavanger einer geregelten Tätigkeit nach und leben ein bescheidenes Flüchtlingsdasein, bis die Nazitruppen auch Norwegen besetzen. Die beiden Österreicher flüchten in die Illegalität und überleben, gehetzt von der GESTAPO, unterstützt von antifaschistischen Norwegern 883 Tage in den Fjorden von Norwegen. Nach dem Krieg, wieder in Kärnten, schreibt Hans Laab die Flucht in Form eines Tagebuches nieder. Es wird ein Politkrimi über den anderen - von den Nazis so emotional propagierten - Kampf an der Eismeerfront.

12,5 x 20,5 cm
Broschur
250 Seiten
€ 19,80
ISBN 978-3-85409-526-2


 


19.80 Euro

inkl. UST (10%)
(exkl. UST 18.00)